Am Montag, 27.06.2016 ist um 19 Uhr in Möhrendorf unsere nächste verbandsöffentliche Vorstandssitzung. Interessierte sind herzlich eingeladen. Der genaue Ort wird noch bekanntgegeben.

PM 18.03.2016 Grenzschließung ist keine Lösung


Die Jungsozialisten (Jusos) im Landkreis Erlangen-Höchstadt sprechen sich klar gegen Grenzschließungen und Obergrenzen bei der Aufnahme von Asylsuchenden aus.

Dies beschloss der neu gewählte Vorstand um Andreas Schmidt und Franziska Pertek aus Eckental, Dominik Hertel aus Baiersdorf und Nils Dörrer aus Höchstadt im Rahmen seiner ersten Vorstandssitzung am 10. März in Herzogenaurach.

Der Vorsitzende Andreas Schmidt erklärt: „Es ist wichtig, dass wir uns klar gegen rechtspopulistische Ressentiments stellen und Farbe bekennen. Eine Obergrenze, wie sie kürzlich auch von der Jungen Union im Landkreis gefordert wurde, kommt für uns nicht in Frage. Ein Grundrecht wie das Recht auf Asyl durch eine willkürliche Zahl zu begrenzen ist unmenschlich, juristisch nicht haltbar und würde kein Problem lösen. Geflüchtete Menschen dürfen nicht zum Spielball von Hass, Neid und Vorurteilen werden, sondern müssen in unsere Gemeinschaft integriert und Willkommen geheißen werden. Wir Jusos werden deshalb in den kommenden Wochen Unterkünfte im Landkreis besuchen, um mit Helfern und Geflüchteten zu sprechen und mit ihnen zu diskutieren, was man vor Ort auch von Seite der Kommunen und des Landkreises verbessern könnte.“

Darüber hinaus wurde beschlossen, sich mit weiteren Themen der kommunalen Jugendpolitik, insbesondere Teilhabemöglichkeiten von jungen Menschen in der Gemeinde, und dem öffentlichen Nahverkehr zu befassen.

Interessierte sind immer herzlich willkommen und können unter JusosERH@gmail.com Kontakt aufnehmen.

 

Frohe Ostern

 

Liebe Genossinnen und Genossen, Freundinnen und Freunde, wir wünschen euch ein frohes Osterfest und erholsame Feiertage!

 

PM 22.04.2015

 

Erlangen-Höchstadt darf Solidarität nicht aufgeben

 

Die Jusos Erlangen-Höchstadt bedauern den Ausgang des Bürgerentscheids zur Stadt-Umland-Bahn. Das Ergebnis der Abstimmung in den verschiedenen Gemeinden spiegelt die Haltung wider nur Projekte zu unterstützen, die auch der eigenen Gemeinde zu Gute kommen. Die Chance gemeinsam in die Planung für eine nachhaltige Infrastruktur einzusteigen von der langfristig der ganze Landkreis profitieren würde, wurde verspielt.

 

Dominik Hertel, stellvertretender Vorsitzender der Jusos Erlangen-Höchstadt erklärt: „Diese Abstimmung ist kein Modell für die Zukunft. Wir sind überzeugt, dass eine nachhaltige und positive Entwicklung unseres Landkreises nur gelingen kann, wenn große Projekte solidarisch finanziert werden. Dass von einzelnen Projekten nicht jede Gemeinde gleichermaßen profitiert, darf nicht den Ausschlag geben, ob ein Projekt realisiert wird.“

 

Die Initiative des Herzogenauracher Oberbürgermeisters, German Hacker, die Stadtumlandbahn jetzt in veränderter Variante gemeinsam mit den Städten Erlangen und Nürnberg zu planen, begrüßen die Jusos. „Das L-Netz kann die Basis sein für einen zukünftigen Ausbau in den Landkreis“, so Hertel.

 

18.01.2015

Freiheit statt VDS


Zur nach den Terroranschlägen in Frankreich neu aufgekommenen Debatte über eine mögliche Vorratsdatenspeicherung in Deutschland erklärt die Juso-Bundesvorsitzende Johanna Uekermann:

"Hektische Forderungen nach Einführung der Vorratsdatenspeicherung in Deutschland sind sachlich falsch und kontraproduktiv. Frankreich führte 2006 eine 12-monatige Speicherpflicht im Zuge der Terrorismusbekämpfung ein. Diese hat weder zur Verhinderung, noch zur Aufklärung der terroristischen Anschläge von Paris beigetragen. Mit der Vorratsdatenspeicherung spricht der Staat einen Generalverdacht gegen alle seine Bürgerinnen und Bürger aus. Ein solch gravierender Grundrechtseingriff ist unverhältnismäßig. Statt schärferer Sicherheitsgesetze braucht es gerade jetzt ein klares Bekenntnis zu demokratischen Freiheiten. Die Anschläge in Frankreich liefern keinen Grund für hektischen Aktionismus. Deshalb bleibt es dabei: Ohne EU-Richtlinie erübrigt sich die Debatte um eine Vorratsdatenspeicherung in Deutschland. Wir tun gut daran, als SPD die Bürgerrechtsfahne hoch zu halten. Deshalb werden wir Jusos weiter für die konsequente Ablehnung der Vorratsdatenspeicherung durch die SPD kämpfen."


Quelle: Presseinformation der Jusos

PM 01.05.2014

 

Internationaler Tag der Arbeit 2014

 

Zum Internationalen Tag der Arbeit erinnert der Juso-Vorstand des Landkreises Erlangen-Höchstadt an das Recht auf Arbeit und auf angemessene Arbeitsbedingungen.

 

Wir fordern mehr Demokratie und Gleichberechtigung in der Wirtschaft! Wir brauchen mehr Mitbestimmung und Beteiligung von Arbeitnehmern in den Unternehmen! Nur so können die Rechte von Angestellten und Arbeitern garantiert sowie Verteilungsgerechtigkeit in Deutschland erreicht werden. Doch am heutigen Tag müssen wir unsern Blick auch auf die Arbeitsverhältnisse außerhalb von Deutschland richten! Europäische Handelsfirmen, auch aus dem Landkreis Erlangen-Höchstadt, lassen noch immer unter prekären Arbeitsbedingungen produzieren, wodurch Arbeitern oftmals kein menschenwürdiges Leben gewährleistet wird. Deshalb rufen wir diese Unternehmen und die Politik auf, Verantwortung zu übernehmen und die Arbeitsverhältnisse nicht nur in Deutschland, sondern weltweit zu verbessern.

 

© Barockschloss
© Barockschloss

04.04.2014

 

Der Mindestlohn wird zum Schweizer Käse

 

Zum Kabinettsbeschluss über den Gesetzentwurf zum Mindestlohn erklärt die Juso-Bundesvorsitzende Johanna Uekermann:

 

„Dieser Beschluss ist ein Rückschlag für alle, die für einen flächendeckenden Mindestlohn gekämpft haben. Die Bundeskanzlerin und der Wirtschaftsflügel haben sich auf Kosten der jungen Generation und der Schwächsten in der Gesellschaft durchgesetzt. Wir fordern die SPD-Bundestagsfraktion auf, diese Ungerechtigkeit im parlamentarischen Verfahren zu korrigieren.

 

Die Ausnahmen für Langzeitarbeitslose werden zu Kündigungen nach 6 Monaten führen, wenn ein Mindestlohn fällig wird. Der Fehler aus der Einführung der Leiharbeit wird wiederholt. Ein Einstieg auf dem ersten Arbeitsmarkt rückt so für viele in weite Ferne.

 

Junge Menschen haben ebenso für ihre Arbeit einen Mindestlohn verdient wie alle anderen auch. Es ist schlicht nicht zu vermitteln, warum sie vom Mindestlohn ausgenommen werden sollen, wenn die Arbeit nicht in einem Ausbildungsverhältnis stattfindet. Pauschale Altersgrenzen öffnen dem Lohndumping Tür und Tor.

 

Die Jusos haben mit der SPD im Wahlkampf für einen flächendeckenden, gesetzlichen Mindestlohn gekämpft. Wir wollen ihn nun auch flächendeckend umgesetzt sehen. Ein Mindestlohn a la Angela Merkel ist Käse.“


Quelle: http://www.jusos.de/aktuell/der-mindestlohn-wird-zum-schweizer-kaese

 

© Dirk Vorderstraße
© Dirk Vorderstraße

03.04.2014

 

Bilanz der Kommunalwahlen: Stark vor ort - in der Stadt & auf dem Land

 

Die SPD gewinnt ganz deutlich die Oberbürgermeisterwahlen in München, Nürnberg, Regensburg und Erlangen. Hervorragende Ergebnisse gibt es zudem „im Ländlichen“: In vielen kleineren Städten und Gemeinden konnten Rathäuser gewonnen oder verteidigt werden.

 

Die größte Sensation bei den diesjährigen Kommunalwahlen gelingt der SPD in Erlangen. Auch München bleibt rot! Einen weiteren Rathaussessel in einer bayerischen Großstadt erobert die SPD in Regensburg. Das mediale Märchen, dass die SPD nur in Städten, nicht jedoch „auf dem Land“ erfolgreich ist, lässt sich durch unzählige Belege bzw. Wahlerfolge von SPD-Kandidatinnen und-Kandidaten widerlegen... >>weiter lesen<<

 

PM 31.03.2014


Juso-Kreisverband Erlangen-Höchstadt gratuliert dem neuen Oberbürgermeister von Erlangen Dr. Florian Janik

 

 

Zum gestrig verkündeten Ergebnis der Stichwahl in Erlangen um das Amt des Oberbürgermeisters erklärt der Juso-Vorstand des Kreisverbandes Erlangen-Höchstadt:

 

Wir gratulieren dem neu gewählten Oberbürgermeister aufs herzlichste und wünschen ihm alles Gute für seine anstehenden Aufgaben. Für uns ist dieses Ergebnis ein Vorbild. Wir Jusos setzen weiterhin auf eine enge Zusammenarbeit mit allen Juso- und SPD-Verbänden, sodass wir uns gemeinsam sozialdemokratisch für Mittelfranken und Bayern einsetzten. Wir werden sie mit allen Kräften in ihrer Arbeit unterstützen!

 

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